Den Lebensweg gehen heißt auch: Auf dem Weg sein.
Pilger und Reisende machen sich bewusst auf den Weg. Nicht die zurückgelegte Entfernung ist wichtig, sondern das Unterwegssein. Denn mit jeder Reise, mit jedem Schritt wird sich etwas verändern.
Aufbrechen erfordert Mut. Es gilt, Altes loszulassen, Neues zu wagen. Es braucht Hoffnung – darauf, dass es weitergeht, dass es vielleicht auch anders weitergeht als gewohnt.
Unterwegs sein – heißt Neues wahrnehmen, sich damit auseinanderzusetzen, sich daran zu freuen und die eigene Perspektive zu erweitern.
Ankommen – das Ziel erreichen, oder sich anders entscheiden. Ins Alte zurückkehren, oder auch nicht.
Bei sich selbst ankommen – oder sich zumindest näher kommen! Denn jede Reise verändert den Reisenden selbst.
Wenn Sie den Mut haben, Neues zu entdecken, sich zu entdecken, machen Sie sich mit mir auf den Weg. Als Pilger auf dem Jakobsweg, dem Via Nova oder in Israel!
